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Willkommen zu Abnehmen ganz sicher, Thema Oberpfalz 14 jähriger Schüler schießt<br />auf seinen Lehrer
07.03.2005 12:15 Uhr Ein Polizist bewacht den Eingang der Hauptschule in Rötz. Foto: dpa Oberpfalz 14-jähriger Schüler schießt auf seinen Lehrer Der Mann blieb - ebenso wie die Klassenkameraden des Schützen - unverletzt. Auslöser für die Tat an einer Hauptschule im oberpfälzischen Rötz soll eine verbale Auseinandersetzung gewesen sein.
Der Zwischenfall ereignete sich in der ersten Unterrichtsstunde um etwa 8.30 Uhr. Der Jugendliche hatte nach einer verbalen Auseinandersatzung das Klassenzimmer der Hauptschule verlassen. Er kehrte mit einer großkalibrigen Waffe in der Hand zurück und feuerte einen Schuss auf den Lehrer ab. Der Pädagoge erlitt einen Schock, konnte den Angreifer aber selbst überwältigen und ihm die Waffe abnehmen, wie ein Polizeisprecher berichtete. Die Schule, in der sich rund 300 Kinder befanden, wurde komplett geräumt. Angaben über das Tatmotiv gab es zunächst nicht. Waffe vom Vater genommenDen Revolver hatte der Jugendliche aus dem Waffenschrank in seinem Elternhaus entwendet. Der Vater sei Jäger und deshalb im Besitz von Schusswaffen, sagte der bayerische Innenminister Günther Beckstein (CSU) in München.Der Bürgermeister der Kleinstadt, Ludwig Reger (CSU), zeigte sich in einer ersten Reaktion geschockt. „Gott sei Dank ist nichts Schlimmeres passiert. Niemand wurde verletzt. Das ist erst einmal das Wichtigste.' Ein Kriseninterventionsteam kümmerte sich vor Ort um die Schüler. Viele wurden auch im Laufe des Vormittags von ihren Eltern abgeholt. Der Lehrer stand in den ersten Stunden nach der Tat unter Schock und konnte zunächst nicht vernommen werden. Bayerns Kultusministerin Monika Hohlmeier zeigte sich bestürzt über die Gewalttat. „Es ist erschütternd, dass die Schule vor derartigen Anschlägen nicht vollkommen geschützt ist“, sagte die CSU- Politikerin. Durch das beherzte und mutige Eingreifen hätten der betroffene Lehrer und der Schuldirektor Schlimmeres verhindern können.Schusswaffen an Bayerns SchulenDie Geschehnisse in Rötz sind nicht der erste Fall von Schusswaffengebrauch an bayerischen Schulen. Im Juli 2003 verletzte ein 16-Jähriger in Coburg eine Lehrerin mit einem Schuss und tötete sich anschließend selbst. Im Februar 2002 erschoss ein 22-jähriger Amokläufer in Freising den Direktor seiner ehemaligen Berufsschule und verletzte einen anderen Lehrer mit einem Schuss ins Gesicht schwer. Danach richtet sich der Amokläufer selbst. Im März 2000 schoss ein 16-Jähriger wegen eines Schulverweises den Leiter eines Internats im oberbayerischen Brannenburg nieder. Anschließend versucht er, sich selbst durch Schüsse in den Kopf zu töten. Der Lehrer starb sechs Tage später, der Jugendliche fiel ins Koma.(sueddeutsche.de/ddp/dpa/AP/AFP) Artikel drucken Artikel empfehlen Kontakt zur Redaktion
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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