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Willkommen zu Abnehmen ganz sicher, Thema Mickriges Wachstum: Konjunkturprognose der Regierung wackelt
MICKRIGES WACHSTUM Konjunkturprognose der Regierung wackelt Die Bundesregierung wird einem Zeitungsbericht'zufolge ihre Wachstumsprognose für 2005 deutlich senken. Bundesbank-Chef Axel Weber rechnet für das laufende Jahr ebenfalls mit einer weiterhin schwachen Konjunktur.
DDPKonjunktur: 'Unter unserem Potential'Berlin - Die Konjunkturexperten der Regierung rechneten nur noch mit einem Wachstum von einem Prozent, berichtete die 'Welt am Sonntag'. Ein Sprecher des Bundeswirtschaftsministeriums bezeichnete den Bericht als Spekulation und verwies auf die Überprüfung der geltenden Wachstumsprognose der Bundesregierung von 1,6 Prozent Ende April. Für 2006 erwarte die Regierung ein Wachstum von 1,5 Prozent, berichtete die Zeitung weiter. Das Blatt schrieb zudem, nach dem Szenario des staatlichen Arbeitskreises Gesamtwirtschaftliche Vorausschau würden Löhne und Gehälter in diesem Jahr nur um 0,5 Prozent zulegen, rund ein Prozentpunkt weniger als bislang angenommen. Dadurch werde ein Milliardenloch in der Rentenkasse entstehen. Die Regierungsexperten würden als einzige Lösung für die Finanzen der Rentenkasse einen höheren Beitrag sehen. Ein Sprecher des Bundessozialministeriums erklärte dazu: 'Meldungen, wonach ein höherer Rentenversicherungsbeitrag für 2006 im zuständigen Bundessozialministerium im Gespräch sei, sind erfunden.' Der CDU-Haushaltsexperte Dietrich Austermann forderte als Reaktion auf die mögliche Senkung der Wachstumsprognose im 'Tagesspiegel am Sonntag': 'Die beim Jobgipfel verabredeten Maßnahmen reichen nicht aus und müssen deshalb dringend nachgebessert werden.' Notwendig sei etwa eine weitere Flexibilisierung des Arbeitsmarktes. Der SPD-Finanzexperte Joachim Poß warnte vor einer zu pessimistischen Prognose. 'Man sollte eine optimistische Variante wählen, damit das Wachstum nicht noch zusätzlich durch schlechte Stimmung gebremst wird.' Bundesbank erwartet mickriges Wachstum Trotz eines starken Wirtschaftswachstums im ersten Quartal wird die deutsche Konjunktur im Gesamtjahr 2005 nach den Worten von Bundesbankpräsident Axel Weber nicht anziehen. Weber sagte in Washington am Rande der Frühjahrskonferenz der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds, er rechne für die ersten drei Monate 2005 mit einem deutschen Wirtschaftswachstum von rund 0,5 Prozent. Dieses Wachstum werde aber in den folgenden zwei Quartalen wieder deutlich abnehmen. Er rechne aber nicht mit einem Absturz in den Minusbereich. Mit dem von ihm erwarteten Jahreswachstum von einem Prozent bleibe Deutschland auf niedrigem Niveau. 'Ein Prozent Wachstum im Durchschnitt des Jahres ist historisch niedrig. Wir bleiben mit einem Prozent auch unter unserem Potential', sagte Weber. Anzeichen für eine stärkere Belebung der Binnenkonjunktur sehe er nicht. Angesichts des moderaten deutschen Wachstums in diesem Jahr wird sich Weber zufolge auch eine durchgreifende Verbesserung am Arbeitsmarkt wohl nicht einstellen. Die Reformagenda 2010 der Regierung sei im Grundsatz geeignet, die deutschen Wachstumspotentiale langfristig zu steigern. Die Diskussion um Mindestlöhne in Deutschland halte er zumindest zum gegenwärtigen Zeitpunkt für nicht hilfreich.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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